Spielbericht: SVWW - SG Dynamo Dresden

SVWW -  SG Dynamo Dresden 2:2 (1:0)

Es ist wie verhext! Der SV Wehen Wiesbaden trennt sich von der SG Dynamo Dresden nach zweimaliger Führung 2:2 Unentschieden und muss trotz einer starken Leistung erneut ein spätes Gegentor in der Nachspielzeit (90.+2) hinnehmen und verpasst so die Überaschung gegen den in der Fremde noch ungeschlagenen Ligaprimus.

SVWW-Trainer Sven Demandt hatte seine Startformation im Vergleich zum Remis in Aue auf zwei Positionen geändert: Für Sebastian Mrowca rückte Patrick Funk nach abgelaufener Gelbsperre wieder als Rechtsverteidiger in die erste Elf und Saer Sène kamzu seinem Startelf-Debüt, für ihn musste Luca Schnellbacher zunächst auf der Bank Platz nehmen.

Die erste große Chance der Partie hatte vor 5942 Zuschauern in der BRITA-Arena der Tabellenführer aus Dresden. Teixeira zwang nach Doppelpass mit Aosman Markus Kolke zur ersten Parade (10.).

Per Freistoß gelang dem SVWW nach 20 Minuten die Führung: Marc Lorenz hämmerte den Ball mit einem fulminanten Schuss aus 30 Metern unhaltbar in die Maschen.

Zehn Zeigerumdrehungen später bot sich dem SVWW eine Doppelchance zum Ausbau der Führung, doch die Schuüsse von Lorenz und Sène konnten von der Dynamo-Abwehr geblockt werden. Kurz darauf kam Sène erneut zu einer Großchance (31.), doch er scheiterte an dem Dresdener Keeper.

Nach dem Seitenwechsel erwischten die Dresdener den besseren Start und kam durch den eingewechselten Terstroet (49.) zum Ausgleichstreffer. Die Gäste aus Sachsen waren jetzt spielbestimmend und nach Zuspiel von Testroet musste Kolke in hächster Not den Führungstreffer nach einem Schuss von Tekerci (57.) verhindern.

In dieser Drangphase der Dresdener gelang dem SVWW dann die erneute Führung: Eine Flanke des eingewechselten Sebastian Mrowca verlängerte Kevin Pezzoni, so dass der ebenfalls eingewechselte Luca Schnellbacher freistehend einköpfen könnte - 2:1 (77.).

In der Schlussphase überschlugen sich dann die Ereignisse. Erst hatte Hefele in der Schlussminute die Möglichkeit zum erneuten Ausgleich, doch er vergab. Auf der anderen Seite hatte Schnellbacher die Chance zur Vorentscheidung, aber sein Schuss verfehlte den Dynamo-Kasten knapp.

Und so kam es, wie es kommen musste: Ein Freistoß von Stefaniak in der Nachspielzeit wird von Hefele noch entscheidend abgelenkt und landet unhaltbar für Kolke im Tor - 2:2. Abpfiff.

SVWW: Kolke – Funk, Dams, Geyer, Mintzel – Book, Pezzoni – Schindler, Oehrl (75. Schnellbacher), Lorenz (66. Mrowca) - Sène (51. Blacha)